Die Schulen
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Leider schaffen wir es nicht, jede der 14 Schulen in unserem Umfeld zu unterstützen, in dem die Familien so arm sind, dass sie es sich nicht leisten können, die jährlichen Schulgebühren von 50 N$ (etwa 6 Euro) für ihre Kinder zu elsten.
Wir stellen ihnen Stifte, Schreibhefte, gebrauchte Schulbüher usw. zur Verfügung und haben eine Schulspeisung für die Kinder der mayana-Grundschule organisiert, die dreimal wöchentlich stattfindet, so dass wir wenigstens sicher sein können, dass die Kinder an diesen Tagen regelmäßig etwas zu essen bekommen.
Momentan besuchen etwa 650 Schüler die Klassen 1-7 der Mayana-Grundschule.
Nach einer Bewerbungszeit von zwei Jahren, wurde die Mayana-Grundschule in das staatliche Schulspeisungs-Programm aufgenommen. Die Kinder bekommen im Rahmen dieses Programms täglich eine Portion Hirsebrei. Diese Schulspeisung stellt für Eltern einen wichtigen Anreiz dar, ihre Kinder in die Schule zu schicken, denn oft ist die Schulmahlzeit die einzige Mahlzeit, die die Kinder den ganzen Tag über bekommen.
Leider kam es zu finanziellen Problemen und der Staat hat in der Provinz Kavango alle Zuschüsse zu Schulspeisungen gestrichen.. Unsere Schulspeisung führen wir immer noch durch, sind dabei jetzt jedoch vollständig auf Spenden für das Schulkonto angewiesen. Dies ist für die Mayana-Grundschule ein enormer Ausgabeposten, da die dreimalig wöchentlich statt findenden Speisungen etwa 4400$ (etwa 500 Euro) pro Woche kosten.
Stephanie Hill von den Bermudas bezahlte uns einen Zaun um die Schule herum, der etwa 100 000 N$ kostete. Es war so gedacht, dass die Schule nun, da sie vor Angriffen durch Ziegen, Kühe und stehlende Nachbarn gesichert war, mit dem eigenen Anbau von Weizen und Gemüse beginnen könnte, um von den Spenden durch die N’Kwazi Lodge unabhängig zu werden.
Der Anbau und die Ernte der eigenen Nahrungsmittel sollen den beteiligten Kindern Verantwortungsbewusstsein und erste landwirtschaftliche Grundkenntnisse vermitteln. Derzeit bereiten wir die Felder um die Schule herum für das erste Jahr landwirtschaftlicher Nutzung vor.
Eine sehr großzügige Spende von 150 000 N§ durch Touristen aus Trier ermöglichte es uns, fließendes Wasser in der Schule zu installieren.

Die Kayengona-Gesamtschule und die Shambyu-Gesamtschule sind zwei weitere Schulen, die von der die Mayana Mpora-Stiftung unterstützt werden. Sie unterrichten die Klassen 1 bis 7 sowie die Sekundarstufen-Jahrgänge von der 8. bis zur 10. Klasse.
Besonders stolz sind wir darauf, dass die beiden Schulen von Frauen geleitet werden! Um den Kindern aus sozial schwachen Haushalten den Schulbesuch zu ermöglichen, werden die Eltern angehalten, Beiträge auf nicht-finanzieller Ebene an die Schule zu leisten, so etwa die Lieferung von Feuerholz oder Hilfe bei der Zubereitung der Hirsebrei-Mahlzeiten für die Schulspeisung.
Die Mütter, die sich in wöchentlichem Wechsel um die Zubereitung der Mahlzeiten kümmern, bekommen als Gegenleistung am Ende dieser Woche einen kleinen Sack Maismehl für ihre Familien.

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