Die Anfänge
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Aufgrund des Bürgerkrieges zogen im Jahr 2000 immer mehr Angolaner über die Grenze ins Mayana-Gebiet. An dieser Stelle des Caprivi-Streifens bildet der Okavango-Fluss die natürliche Grenze zwischen Namibia und Angola. Die Angolaner schlossen sich ihren Familienmitgliedern auf der namibischen Seite des Flusses an, wo zwar mehr Sicherheit herrschte, aber auch kein größerer Wohlstand.
Heute leben schätzungsweise 2000 Menschen in diesem Gebiet.
Im Jahr 2002 beschlossen die Flüchtlinge nach dem Ende des Bürgerkrieges in Angola, sich dennoch in Namibia niederzulassen und begannen mit dem Bau festerer Gebäude auf dem Stück Land, das sie zuvor für provisorische Behausungen genutzt hatten.
Gegen Ende des Bürgerkrieges arbeitete Valerie immer noch als Lehrerin an einer örtlichen Schule. Eine kanadische Besucherin der N’Kwazi-Lodge brachte eine Bücherspende für die Mayana-Schule mit und brachte die Beteiligten damit sozusagen „aus Versehen“ auf die Idee, der Schule längerfristig und organisiert Hilfe zu leisten.
Dieser ersten Spende folgten einige mehr, und vor allem der Organisation „Kaspar X-Change“ aus Aachen sind Valerie und Wynand zu Dank verpflichtet, die nach eingehender Untersuchung der Gegend und der Umstände gleich einen ganzen Container mit medizinischer Ausrüstung, Schulutensilien sowie finanzielle Hilfe beisteuerten.
Im Jahr 2000 konnten Valerie und Wynand dann die ersten sieben Schüler auf die Mayana-Grundschule schicken, deren Schulgebühren komplett durch Spenden finanziert wurden. Drei dieser sieben Kinder schafften bis in die zwölfte Klasse!
Hoffentlich können noch viel mehr Kinder diesem guten Beispiel in Zukunft mit Hilfe von Spenden folgen.

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